| Die Ausstellung |
| Zur Zeit der Trias (250 bis 200 Millionen Jahre vor heute) lag unser Land in den Subtropen und war ca. 8 Millionen Jahre lang vom Muschel- kalkmeer bedeckt. In den Meeres- ablagerungen blieben Schalen und Skelette der Meereslebewesen ver- steinert erhalten. Grafik, Text und Diaschau helfen dem Besucher sich aus den Fossilien, Gesteinen und Mineralien ein wissenschaftlich exaktes Bild von einer längst ver- gangenen Epoche zu machen. |
Gefunden wurden die Ausstellungs- stücke in Deutschland, Frankreich und Polen, aber auch auf anderen Kontinenten. Auf über 300 m³ er- wachen Seelilien und Saurier, Am- moniten und Panzerlurche, Muschel- riffe und Schillbänke aus subtro- pischen Lagunen zu neuem Leben. Aber auch die jüngste Erdgeschich- te des Kochertals mit Schotter- bänken und Kalksintern ist doku- mentiert. Spezialausstellungen zeigen triaszeitliche Seelilien aus |
China und die spannende Stam- mensgeschichte der Seeigel. Dem Neugierigen erschließt das Museum eine faszinierende Welt ausgestor- benen Lebens in der Begegnung mit fossilem Originalmaterial. Dem Kenner bietet es exzellente Fund- stücke in moderner Präsentation und Deutung. Dem Wissenschaftler steht das Sammlungsmagazin mit über 50.000 Einzelstücken für Forschungszwecke offen. |
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| Schotter aus der Kochertalaue bei Ingelfingen mit Resten pleistozäner und holozäner Großsäuger, daneben Kalksinter. |
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| Fossile Seeigel quer durch die Erdgeschichte in einer Spezialausstellung | |
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| Rekonstruktion eines 2,5 m langen Nothosaurus
gigantheus, darunter Originalknochen |
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